Kopfbedeckungen

Sowas hat man früher als Schutz für den Kopf getragen :-)

 

War es ganz früher bestenfalls nur die Stoffkappe, die dem Kopf Schatten spenden sollte (es wurden auch gerne große und feuchte Kohlblätter als Sonnenschutz benutzt), kamen in den späten fünfzigern die ersten Sturzringe.

Diese waren bis in die neunziger Pflicht in den Jugend- und Amateurklassen.

 

Erst nach dem tragischen Tod von Fabio Casartelli, der an den Folgen eines Sturzes bei der Tour de France 1995 verstarb, wurde über die generelle Einführung einer Helmpflicht bei allen Radrennen nachgedacht.

 

Doch vorher schon, gab es seit Ende der siebziger den Trott-Helm.

Dieser Helm wurde vom Vater des sehr erfolgreichen deutschen Amateurs Wilfried Trott entwickelt.

Der Trott-Helm wurde dann in Serie produziert und war der erste Kopfschutz, bei dem man von einer Schutzfunktion sprechen konnte.

 

Seit Anfang 2000 ist ein Helm in allen Rennklassen Pflicht geworden.

 

Auch für einen sportlichen Hobbyradler zählt er mittlerweile zur Standard-Ausrüstung.

 


Der Sturzring mit Stoffkappe drunter - schick, aber nicht besonders wirkungsvoll.
Der Sturzring mit Stoffkappe drunter - schick, aber nicht besonders wirkungsvoll.

Der Trott-Helm
Der Trott-Helm

Diesen Helm  trug ich in der Saison 1983
Diesen Helm trug ich in der Saison 1983