Komponenten

 

Als Komponenten bezeichnet man die Einzelteile, die an einen Rahmen montiert werden - ohne die das Rad nicht fahren würde.

Im einzelnen sind dies:

 

Die Gabel.

Der Steuersatz (Lenkkopflager).

Die Laufräder - bestehend aus den Naben samt Schnellspannern oder Muttern, den Speichen, den Felgen und einem Zahnkranz am Hinterrad.

Die Reifen und ggf. Schläuche sowie Felgenband oder Reifenkleber.

Der Lenkervorbau.

Der Lenker.

Das Lenkerband.

Die Bremsen samt Bremshebel und Zügen (event. Bremsschalthebel in Kombination).

Die Schaltung und der Umwerfer samt Hebeln und Zügen (event. Bremsschalthebel in Kombination).

Das Tretlager (entweder als einzelne Achse mit Lagerschalen und Kugeln, oder als Patronenlager, oder ............).

Die Kurbelgarnitur.

Die Kette.

Die Pedale (entweder als Systempedal mit Rastmechanismus oder klassisch mit Haken und Riemen).

Die Sattelstütze.

Der Sattel.

 

Viele der einzelnen Komponenten werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt.

Aus preislichen oder auch gewichtstechnischen Gründen können diese unterschiedlich sein.

Was natürlich bei allem vorgeht, ist die Stabilität der Bauteile - hier sollten keine Abstriche zu Gunsten des Gewichts oder des Preises gemacht werden.

Verwendet werden Stahl, Aluminium, Holz, Carbon, Titan, Gummi, Leder und Kunststoff.

An einem Rennrad kann man also  einen wilden Materialmix finden, der aber durchaus seine Berechtigung hat.

 

Über viele Jahre hat sich das Gewicht eines Rennrades bei gleicher Stabilität immer weiter verringert.

War ein den siebzigern ein Profirennrad mit 9kg schon sehr leicht, sind heutzutage (2019) Räder um 6kg kein Problem mehr.

Im Profirennsport ist allerdings die von der UCI gesetzte Grenze von 6,8kg das Minimum, was ein Profirad wiegen MUSS.

 


Es folgen ein paar Komponenten-Gruppen, die sich zum Teil auch an meinen Rädern wiederfinden.

Diese Auflistung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur die Vielfältigkeit der Technik und des Wandels darstellen.