· 

Aufwärmen gespart !

Nachdem in der letzten Woche bei Temperaturen um die 10° Grad noch Winterbekleidung angesagt war, sorgte das erste sommerliche Hoch mit warmer Luft aus Südwest für einen enormen Temperaturanstieg, so dass wir in leichtem Outfit, ohne Aufwärmen und mit geschmeidiger Muskulatur starten konnten.

Evelyn und Michael machten sich heute zu Zweit auf den Weg in den herrlich frühsommerlichen Tag.

Michael hatte sich selbst als Anführer auserkoren und zu diesem Zweck die Fahrwartnadel angelegt.

Sein Routenvorschlag fand sofort Evelyns Gefallen und sogleich starteten wir in nördlicher Richtung mit dem Ziel Vorderwesterwald.

In gemässigtem Tempo und auf bekannten Pfaden pedalierten wir fast im Gleichtritt über Burgsolms und Stockhausen nach Biskirchen, wo wir auf den schönen Ulmtalradweg einbogen und diesen einmal aufwärts befuhren.

Die sanfte Steigung auf der ehemaligen Bahnstrecke verlangte uns heute, auch dank der geschmeidigen Muskulatur, keine großen Anstrengungen ab, so dass wir fast unmerklich Höhenmeter um Höhenmeter erklommen.

Locker radelten wir an einer Gruppe von E-Bikern vorbei, die uns staunend hinterher schauten.

Immer wieder eine kleine Genugtuung!

Ab Beilstein ging es noch ein Stückchen aufwärts in Richtung Odersberg.

An diesem Weg steht eine „Baumelbank“, die uns immer wieder zum lockern der Beinmuskulatur einlädt und gut als Requisite für das obligatorische Fotoshooting dient.

Dermassen gelockert fuhren wir nicht, wie ursprünglich geplant, direkt von Odersberg wieder abwärts, sondern steuerten noch den Marktflecken Mengerskirchen an.

Ab dort folgte die ca. 10 km lange, genussvolle Abfahrt hinunter nach Löhnberg.

Wir mussten also vorher (fast unbemerkt) einige Höhenmeter erklommen haben.

Unspektakulär ging es auf dem R7 zurück nach Solms und zum Startpunkt, wo Michael die Fahrwartnadel wieder Ordungsgemäß im kleinen Tresor verstaute.

Doch war die Fahrt diesmal hier noch nicht zu Ende.

Gerne kam Michael der Einladung Evelyns auf ein Eis in der Bonbadener Eisdiele nach und anschliessend genoss man bei nettem Gespräch noch einen Kaffee in Evelyns Heim.

Geselligkeit gehört nun einmal auch dazu.

Ausser zwei Beinahe-Kollisionen mit rücksichtslosen Autofahrern gab es heute keine Zwischenfälle zu berichten.

Es war einfach wieder schön!

Mit dem kleinen Zusatzschlenker nach Bonbaden legten wir 72 km Zurück und kletterten 660 m aufwärts, bei einer respektablen Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,8 km/h.     (Michael)