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Wo kein Licht - da ist Schatten

Ein erneut heißes Wochenende kündigte sich an und warf vermutlich nicht viel Schatten voraus.

Doch diesen wollten wir bei unserer Tour gerne haben, denn die pralle Sonne war nicht so nach unserem Geschmack.

Einhellig waren wir der Meinung (JA - EINHELLIG !!! ), dass heute locker und entspannt, auf möglichst schattigen Wegen geradelt werden sollte.

Vielleicht lag es an den 3 unterbelichteten Tour-Teilnehmern - Carolin, Michael und mir, dass wir bis zum Ende unserer Tour tatsächlich sehr viele Schattenpassagen auf unserer Route hatten.

Oder wir hatten einfach Glück ;-)

Es ging los bis nach Neukirchen, wo wir in den Weipersgrund abbogen um hinauf nach Altenkirchen zu fahren.

Der Anstieg in Richtung Möttau sollte dann noch mal die Schweisdrüsen zum arbeiten bringen, ehe es zum abkühlen hinab nach Weilmünster rollte.

Auf dem herrlich schattigen Weiltalradweg konnten wir bis nach Freienfels leicht abfallend, die Natur pur genießen.

Erst in Freienfels verließen wir den Radweg und bogen links ab nach Weinbach und weiter nach Elkershausen.

Hier stellte sich uns noch mal ein kurzer, aber garstiger Stich in den Weg, den wir hinauf zur hohen Straße bezwingen mussten.

Doch wir waren durch nichts aufzuhalten, auf unserer Fahrt an die Lahn.

Ab Aumenau befuhren wir nun den Leinpfad stromaufwärts bis in die Residenzstadt Weilburg.

Da ja auch die kulturellen und kulinarischen Aspekte auf dieser Tour nicht zu kurz kommen sollten, machten wir eine kurze "Abkühlpause" in DER Weilburger Eisdiele.

Bei leckerem Eis und Fachgesprächen zu den Weilburger Schlosskonzerten, hätten wir gerne noch länger an diesem schattigen Plätzchen verweilt.

Doch die Pflicht rief und wir mussten wieder auf die Räder.

Ahausen (hier hatte Michael trotz ursprünglicher Abkehr von den Bergen - zumindest für heute ;-) auf einmal wieder Lust bergig nach Hause zu fahren, aber Carolin und ich konnten ihn davon überzeugen, dass es auch für ihn die bessere Wahl sei, mit uns an der Lahn entlang zu fahren.

So kamen wir über Löhnberg, Biskirchen, Stockhausen, Tiefenbach und Leun-Lahnbahnhof nach 65km mit 536Hm wieder ans Ziel.

Zu guter Letzt waren wir in der Tat sehr viel im Schatten gefahren und auch das frische Lüftchen, ließ uns die Hitze gar nicht so sehr wahrnehmen.

Unterbelichtet zu sein, ist manchmal gar nicht so schlecht ;-)     (Stephan)