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Etwas über 10%

Am heutigen Samstag sollte die Königsetappe der diesjährigen Tour de France gestartet werden.

Eine wahre Hammer-Etappe, die auf 170km satte 5400Hm bereithielt.

Doch aus unserer Truppe waren tatsächlich 2 auf genau dieser Runde.

Am letzten Wochenende wurde vom Tour de France Veranstalter diese Etappe auf der originalen Strecke für Jedermann angeboten.

Viele tausend Radler nahmen diese Herausforderung an - unter ihnen auch Tina und Klaus, denen es scheinbar nicht steil genug sein konnte.

Chapeau !!!

Zum Glück gibt es bei uns nicht solch lange und steile Berge :-)

Zu einer etwas beschaulicheren Runde in unserer Heimat, trafen sich Evelyn, Paul und ich.

Wir ließen es aber auch flott angehen und waren rasch durchs Solmsbachtal geradelt und erreichten Brandoberndorf, welches wir bergauf in Richtung Grävenwiesbach wieder verließen.

Der Anstieg im schattigen Wald ließ uns die Qualen der Fahren in den Alpen nur erahnen.

Auf der Abfahrt in den Ort hinein, war das aber auch schon wieder vergessen.

Eine wunderschöne Teilstrecke folgte nun über Möhnstadt - mit dem kurzen knackigen Stich in den Ort hinein, bergab aus dem Ort hinaus in ein malerisches Tälchen, bis es dann nach Heinzenberg wieder kräftig anstieg.

Hinab ins Weiltal gelangten wir dank der steilen Abfahrt ziemlich schnell.

Nun lief es geschmeidig bis Weilmünster, wo wir auf den Weiltal-Radweg abbogen, um diesen auch bis Weilburg nicht mehr zu verlassen.

Die Lahn war nun unser Begleiter bis zurück an die Heimat, die wir nach 65km und 570Hm in der Mittagszeit erreichten.

Unsere heutige Höhenmeterleistung war tatsächlich nur etwas über 10% der Höhenmeter, die die Giganten der Landstraße heute bei der TdF, bzw. unsere wahren Legenden am letzten Wochenende bei L`Etappe bewältigen mussten.

Aber jeder Höhenmeter ist besser, als kein Höhenmeter ;-)       (Stephan)